Immer noch im Militär und die Zeit für Abwechslung ist ideal. Im Frühjahr brauchte ich für die Strecke Medoza – Calafate mehr als einen Monat. Klaus Ohlmann hat dies in einem Segelflugzeug in einem Tag ohne Motor geschafft (Bericht). Immer wieder faszinierend.
Ushuaia – Das Ende der Welt
23 02 2008Puerto Natales – Ushuaia mit dem Bus. 12 lange Stunden in einem viel zu engen Pacheco Bus. Ich fragte mich auf der Reise – lohnt sich diese Tortur um eine nächste Stadt zu sehen. Wieder eine Stadt und erst noch am Ende der Welt. Weiter südlich kommen noch ein paar Inseln. Dann Wasser. Dann Eis.
Aber es lohnt sich. Ushuaia ist nicht zum verlieben schön. Nicht verführerisch. Aber interessant. Und hat einiges zu bieten. Gestern wieder einmal in der Luft. Der Aeroclub Ushuaia betreibt hier ein paar Flugzeuge und ich sass am Steuerhorn. Throttle nach vorne, Rotate, Take Off. Schön wars. Jetzt bin ich am nördlichsten Punkt meiner Reise in einem Segelflugzeug gesessen und hier am Südlichsten in einem Motorflieger. Solche Gemeinsamkeiten habe ich gerne. Kreise schliessen sich.
Nach der Luft war heute Wasser auf dem Programm. Segeln. Gestern Flugwetter, nicht allzu viel Wind und Sonne. Heute Segelwetter, viel Wind und Sonne. Was will man mehr. Die Gischt spritzte und einige wurden ganz deftig nass. Segeln. Wunderschön. Am Ende der Welt.
Hostel: Hostel La Posta; Sauber, freundlich, komfortabel und zu empfehlen. Leider nur etwas weit vom Zentrum entfernt.
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Panamericana Sur (Lima, Paracas, Islas Ballestas, Nasca)
10 12 2007
Weiter gehts auf der Lebensader von Suedamerika – so kommt mir die Pan Americana auf jeden Fall vor. Nach Huaraz mit dem Nachtbus nach Lima – das erste mal mit nem “Cama” gefahren – es gibt Semi-Cama und die Cama Klasse – zumindest bei Cial. Und die 8h von Huaraz nach Lima vergingen im Schlaf.
Und so erreichten wir am Morgen frueh Lima und ich war gespannt darauf, diese Stadt zu entdecken. Fotos sind uebrigens hier).
Meine Erwartung: ein Moloch, nicht schoen, immer bedeckter Himmel, also eigentlich nur schlecht.
Mein Fazit: spannende Stadt, viel interessantes zu sehen, Museen, Haeuser, Galerien. Viele Ueberraschungen. Also wirklich durchwegs positiv.
Aber es ging trotzdem weiter und zwar in Richtung Pisco. Dort war im August ein Erdbeben von welchem die Spuren immer noch zu sehen sind. Ich hatte einige Muehe mich zu entscheiden, ob ich nun in einem volunteering Projekt mitmachen soll und einige Tage mithelfen soll die Infrastruktur der Stadt wieder aufzubauen. Nach 4 Monaten ist dies immer noch noetig…
Ich entschied mich jedoch dafuer den Tourismus und das lokale Gewerbe zu unterstuetzen und im benachbarten Paracas halt zu machen und von da aus auf die Islas Ballestas zu fahren. Unglaublich viele Voegel und Seeloewen. Faszinierend. Vorallem die Vogelschwaerme welche sich im Himmel formatieren. Oder Pelikane, welche knapp ueber der Wasseroberflaeche dahingleiten. Toll.
Danach war aber der Spass auch schon wieder zu Ende und weiter gings nach Nasca – wieder mal in die Luft. Nasca ist ein kleines Staedtchen welches seine Existenz eigentlich den Nasca Linien oder aber Maria Reiche zu verdanken hat. Maria Reiche kam in den 30er Jahren nach Peru und hat dann ihr Leben den Linien in der Wueste von Nasca gewidmet. Zuerst wurde sie als Hexze verschrien. Mit nem Rock und Hut in der Wueste mit dem Besen Sand zu wischen – kein wunder… aber die Linien sind wirklich eindruecklich. Nur leider konnte ich nicht selbst darueber fliegen. Doppelsteuer war aus dem Flieger ausgebaut und eine Flugschule hatte es weit und breit nicht.
Ach ja, noch ne kleiner Anekdote, welche ein deutscher Aerchologe ersaehlt hat, welcher ich per Zufall in einem Bus traf. Erich von Daeniken hat eine Theorie zur Deutung der Linien aufgestellt. Von wegen Raumschiff und Landebahn. Nun, unter anderen war fuer eine schweizer Institution ein Grund dafuer, die Hintergruende der Linien zu erforschen, resp. dafuer Geld zu spenden der, dem Von Daeniken zu beweisen dass er nicht recht hatte. Solidaritaet unter Landsleuten
Hotels:
Lima: Lion Backpackers, Dorm 30 Soles, zentral gelegen, sauber und einige Reisenden
Paracas: Hotel Amigo, Single 35 Soles, sympatischer Receptionist, kleine Zimmer aber in Paracas gibts nicht allzu viel.
Nazca: Hostel The Walk On Inn, Single 25 Soles, Pool und warmes Wasser, was will man mehr.
Bus:
Huaraz – Lima: Cial, wunderbar geschlagen in den Cama Sesseln
Lima – Paracas – Nasca: Soyus, Peru Bus
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In der Luft
23 11 2007Letzten Sonntag, lange ist es schon her, war ich in Ibarra Segelfliegen. Jacques Noel von La Motte du Caire. War eine lustige Überraschunge, hatte ich Jacques doch schon im Sommer 2006 gesehen. Er hat mit ein paar anderen Leuten geholfen den Flugbetrieb in Ibarra aufzubauen. Nun haben sie dort eine alte Ka-7 (keine Ka-13 wie im etwas früher erwähnt). Zurzeit das einzige Segelflugzeug in Equador. Der Flugbetrieb wurde im letzten Oktober aufgenommen und seit einem Jahr wird nun mehr oder weniger geflogen. Die kleine Gruppe ist wunderbar enthusiastisch aber die Effizienz ist noch etwas südamerikanisch. Plaudern ist wichtig und fliegen ein Ereigniss. Eigentlich noch schön wenn man auf Besuch ist. Als Instruktor sieht´s wohl etwas anders aus…
Was ging fliegerisch ab – nun, 2 Flüge bei ca. 6/8 Cu, leider etwas gar abgeschattet und die Flüge von der Winde waren eher kurz. Aber wieder mal in der Luft hat gut getan. Thermisch ist das Gebiet anscheinend nicht allzu super und Jacques hat sich schon mal umgesehen, wo etwas besser gelegene Plätze zu finden sind. Ein Problem ist ganz klar die Höhe – und die entsprechend kleinere Leistung der Winde.
Ich habe den Tag prächtig genossen, speziell die Leute welche einfach super nett waren und freue mich schon aufs nächste mal in die Luft zu kommen. Wohl nicht in Ibarra aber sonst wo…
Fotos:
sind hier…
Hotel:
Quito – Hostal La Casona de Mario; 9US$ pro Bett/Nacht. Ok, ganz gemütlich
Ibarra – Hotel El Ejecutivo; 7US$, warmes Wasser, günstig, TV im Zimmer – ich konnte wieder mal in die Glotze schauen… ansonsten nicht speziell aber auch nicht übel
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