Das W – Magischer Buchstaben fuer alle in Patagonien. Machst das W oder den Circuito? Meine Antwort war W – vier Tage, drei Naechte. W wie Wandern, Wind, Wolken. Wetter wie eine Waschmaschine mit integriertem Tumbler. Und Softwarefehler. Mal trocken, mal nass. Mal warm mal kalt. Die erste nacht hat Peter im Zelt neben mir mit den Zaehnen so geklappert das ich kaum schlafen konnte. Aber so richtig durchnaesst wurden wir nie. Nur mal etwas Sandgestrahlt. Wieder Sand. Nur diesmal kurz am Tag und nicht in der Nacht.
Die Landschaft und das Wetter macht den Torres del Paine aus. Wilde Gegend mit faszinierenden Felsformationen. Irgendwie seltsam wie die in Granitspitzen in die Gegend gekommen sind. Auch seltsam wie die Touristen in die Gegend kommen. Puerto Natales, die Stadt zum Park ist ca. 2-3h mit dem Bus vom Park entfernt. Ich stelle mir das mal in der Schweiz vor – irgendwo in der Region Zuerich eine kleine Stadt mit Traveller welche dann ins Berner Oberland Trekken gehen. Und dazwischen eigentlich nichts. Ausser Schafen. Die hatte es dann im Park nicht mehr. Nur gleich viele Touristen. Israelis in Gruppen. Farbige mit funktioneller Kleidung ausgeruestete Wanderer. Farbige Raincover auf den Rucksaecken. Mit Stoecken bewaffnet. Die Taeler hinauf. Gegend den Wind kaempfend. Ich war ein paar mal froh, konnte ich mich auf den Stoecken abstuetzen. Oder etwas bremsen als ich den Berg hinaufgeblasen wurde. Den Blick nach vorne und auch mal gegen oben, die Wolkenformationen bestaunend. In Gedanken wieder mal die Idee auch Zuhause etwas mehr Wanderungen zu machen. Das sagen viele die hier mit glaenzenden Augen den Park verlassen. Mir hats gefallen.
Hostel Puerto Natales: Casa Cecilia – ein super Hostel von einem Schweizer und seiner Chilenischen Frau gefuehrt. Super sauber und super Brot zum Morgenessen. Sie vermieten auch Equipment in gutem Zustand und mit sehr persoenlichem Service. Kann ich jedem Empfehlen.








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