Einige Tage Kontrastprogramm sind nun hinter mir. Zuerst die spiegelnden Flaechen von Salar de Uyuni. Wunderbar. Unvorstellbar. Wo ist nun unten, wo oben? Unser Fahrer in seinem Toyota 4×4 hats auf jeden Fall gewusst. Zum Glueck. Denn nach dem Weiss des Salzes war das Abenteuer “in 3 Tagen nach Chile” erst am Anfang und noch lange nicht fertig. Fertig war zum Glueck auch erst etwas spaeter meine Batterie des Fotoapparates. Und wenn ich schon wieder mal einen neuen bei mir habe wird er auch eifrig gebraucht. Die Fotos werden dann auch wieder mal auf Flickr geladen – aber habt noch etwas Geduld…
Die weiten des Altiplanos sind schon eindruecklich. Was die Leute da wohl machen in den Doerfern entlang der Strasse? Nun, einige Leben von den Minen von welchen es da reichlich gibt. Andere vom Lamazuechten und dritte wohl vom Tourismus. Wie auch im Dorf in der ersten Nacht. Die einen unserer Gruppe hatten nicht so Freude an der Unterkunft. War ziemlich einfach. Aber ganz ok. Nur ists halt schon so, dass die Leute in den Reiseagenturen in Uyuni einem alles versprechen und wenig halten. Leiden muessen dann die Fahrer und Koeche welche nichts dafuer koennen.
Anyway – am naechsten Tag war dann die Laune des Wetters in etwa entsprechend dem Gejammer der einen. Regen und Schnee am Morgen, dann Sonne mit einigen Schauern. Regenzeit. Und dabei gings vorbei an Vulkanen im Nebel, Flamingos in Lagunen – in was fuer Wasser die die Koepfe stecken – unglaublich. Habe auch nicht gewusst, dass die da in den Altiplanolagunen Leben. Das ist der Vorteil wenn die Reiseplanung nicht auf das letzte Detail durchgefuehrt wurde. Da bleibt mehr Raum fuer Ueberraschungen und weniger fuer Entaeuschungen. Ich finde es ideal. Habe ja eigentlich nur den Salzsee von Uyuni erwartet. Aber das ich dann Wuesten im Altiplano sehe mit allen Brauntoenen die ich mir noch nie vorgestellt hatte und die Berge und Vulkane im Hintergrund. Die Lagunen. Die Flamingos. Der Schnee. Das Geruettel des Jeeps. Das Baden bei Quellen. Das Spiegeln der Landschaft in den Lagunen. Schlammbecken die in allen Farben sprudeln. Also ich habs genossen.
Und am Schluss dann noch der letzte Kontrast – Chile. Nach der Grenze eine geteerte Strasse, mit vielen Schildern. Mit Strassengraben. Dachte nach Bolivien schon, dass es das gar nicht braucht. Nun, es funktioniert auch ohne. Und jetzt in San Pedro de Atacama. Touristen, Touristen, Touristen und einige Verwirrung in meinem Kopf was wie teuer ist. Teuer ist alles aber wie funktioniert das schon wieder mit den Pesos von hier?







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