Olten. Neblig. Einladend zur Durchfahrt wie meist. Dochvor kurzem hatte ich hier einen Grund den Zug zu verlassen. Das Seminar “Wissensmanagement in der Industrie”. Es war ein interessanter Tag mit einigen anregenden Gedanken. Ziele des Wissensmanagements sind vorallem Innovation, vorhandenes Wissen wiederverwenden – also die Effizienz steigern, Wissen gezielt aufbauen, etc.
Das steht auch im Internet – spannender war für mich ein paar Anregungen:
Wissen kann dann wachsen wenn es geteilt wird. Offen und verfügbar. Nur in der Ausbildung wird eingetrichtert: Die, die mehr Wissen kommen weiter. Motivation zum Wissen horten und nicht teilen. Kontraproduktiv. Denkmuster müssen geändert werden.
Positives Gegenbeispiel: Open Source. Software ist für mich oft ein gutes Beispiel – Ich bin überzeugt: Prinzipien der Agilen Entwicklungsmethoden können auch bei vielen anderen Problemstellungen angewendet werden.
Lernen erfordert Neugier. Erscheint logisch. Und beim lernen wird Wissen angeignet. Auch klar. Nun – Ist das Wissen einmal erarbeitet, wird die Neugier kleiner – man weiss ja schon alles. Und somit ist die Neugier weg. Willkommen in der Stagnation. Darum ist aktives “entlernen” eine Grundvoraussetzung zum sich weiterentwickeln. Betretene Pfade hinterfragen und neues wagen. Interessant.
Und noch ein Spruch der gefallen ist: “Von oben gesehen ist jede Hierarchie flach!“. Das hat was an sich…
Links:
English: http://en.wikipedia.org/wiki/Knowledge_management
Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Knowledge_Management
Agile Manifesto: http://agilemanifesto.org/principles.html







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