El Oriente

23 11 2007

Und es ging Schlag auf Schlag – nach Ibarra mit einer Familie welche auf dem Flugplatz war zurück nach Quito, eine Nacht im Hostal, auf den Flugplatz ab in den Dschungel, Lago Agrio. Flug war kurz (30min – Bus wäre ca. 7-8h) und als erstes die Erinnerungen von Singapur auffrischen – von 2800m und trockenen 25 Grad in die Feuchtigkeit der Tropen. Faszinierend. Dann mit dem Bus 3h weiter, zuerst Teerstrassen, dann Schotter. Rechts und links immer Grün. Mal Palmen, mal Dschungel. Ab und zu ein Dorf, ein Haus und immer begleitet von einer Pipeline. Der Oriente ist das Ölfördergebiet von Ecuador. Irgendwann war dann Busfahren fertig und weiter gings ca. 4 1/2h mit nem Boot. Wunderbare abendstimmung und Riesenglück dass wir kein Regen hatten. In der Dunkelheit bei unserem Camp angekommen. Faszinierend wie die Leute den Weg in der Nacht finden.

Nach der Begrüssung und dem Zeigen des Camps gabs dann zu Essen. Die ganzen vier Tage wurden wir zwar nicht üppig aber gut verpflegt. Die Hütten sind offen, zwei Betten, Dusche/WC und vorallem mit Moskitonetzen. Von den Biestern habe ich zum Glück während den ganzen vier Tagen nicht viel mitgekrieg. Anderen ergings anders. Des einen Freud des anderen Leid. Apropos andere – die Leute waren auch wieder tiptop. Eine Handvoll Holländer, 3 Schweizerinen, ein Ami Pärchen, Iren und ein Franzose welcher in Zürich lebt.

Im ganzen war ich 3 Nächte und 2 ganze Tage im Dschungel. Je ein Tag ging für Hin- und Rückreise drauf. Das Erlebniss des Waldes und der Tiere war wirklich fazinierend und obwohl ich zuerst nicht gehen wollte bereue ich es nicht. Gesehen haben wir vorallem viel Grün aber auch einige Spinnen, Insekten, Vögel, Affen, die Augen eines Krokos, Schlangen und ab und zu ein Frosch. Auch hier wieder – unglaublich wie die Guides die Viecher erkennen obwohl die Tarnung ausgezeichnet ist…

Nach den paar Tagen bin ich aber wieder froh, zurück in der Sierra zu sein. Tockene Kleider zu haben und mich nicht um die Mücken zu kümmern.

Tour Operator: Dracaena – war gute Beratung, Preis ca. 40US$/Tag, die Lodge ist toll und die Guides kompetent. Was will man mehr.





In der Luft

23 11 2007

Letzten Sonntag, lange ist es schon her, war ich in Ibarra Segelfliegen. Jacques Noel von La Motte du Caire. War eine lustige Überraschunge, hatte ich Jacques doch schon im Sommer 2006 gesehen. Er hat mit ein paar anderen Leuten geholfen den Flugbetrieb in Ibarra aufzubauen. Nun haben sie dort eine alte Ka-7 (keine Ka-13 wie im etwas früher erwähnt). Zurzeit das einzige Segelflugzeug in Equador. Der Flugbetrieb wurde im letzten Oktober aufgenommen und seit einem Jahr wird nun mehr oder weniger geflogen. Die kleine Gruppe ist wunderbar enthusiastisch aber die Effizienz ist noch etwas südamerikanisch. Plaudern ist wichtig und fliegen ein Ereigniss. Eigentlich noch schön wenn man auf Besuch ist. Als Instruktor sieht´s wohl etwas anders aus…

Was ging fliegerisch ab – nun, 2 Flüge bei ca. 6/8 Cu, leider etwas gar abgeschattet und die Flüge von der Winde waren eher kurz. Aber wieder mal in der Luft hat gut getan. Thermisch ist das Gebiet anscheinend nicht allzu super und Jacques hat sich schon mal umgesehen, wo etwas besser gelegene Plätze zu finden sind. Ein Problem ist ganz klar die Höhe – und die entsprechend kleinere Leistung der Winde.

Ich habe den Tag prächtig genossen, speziell die Leute welche einfach super nett waren und freue mich schon aufs nächste mal in die Luft zu kommen. Wohl nicht in Ibarra aber sonst wo…

Fotos:
sind hier…


Hotel:
Quito – Hostal La Casona de Mario; 9US$ pro Bett/Nacht. Ok, ganz gemütlich
Ibarra – Hotel El Ejecutivo; 7US$, warmes Wasser, günstig, TV im Zimmer – ich konnte wieder mal in die Glotze schauen… ansonsten nicht speziell aber auch nicht übel