Und es ging Schlag auf Schlag – nach Ibarra mit einer Familie welche auf dem Flugplatz war zurück nach Quito, eine Nacht im Hostal, auf den Flugplatz ab in den Dschungel, Lago Agrio. Flug war kurz (30min – Bus wäre ca. 7-8h) und als erstes die Erinnerungen von Singapur auffrischen – von 2800m und trockenen 25 Grad in die Feuchtigkeit der Tropen. Faszinierend. Dann mit dem Bus 3h weiter, zuerst Teerstrassen, dann Schotter. Rechts und links immer Grün. Mal Palmen, mal Dschungel. Ab und zu ein Dorf, ein Haus und immer begleitet von einer Pipeline. Der Oriente ist das Ölfördergebiet von Ecuador. Irgendwann war dann Busfahren fertig und weiter gings ca. 4 1/2h mit nem Boot. Wunderbare abendstimmung und Riesenglück dass wir kein Regen hatten. In der Dunkelheit bei unserem Camp angekommen. Faszinierend wie die Leute den Weg in der Nacht finden.
Nach der Begrüssung und dem Zeigen des Camps gabs dann zu Essen. Die ganzen vier Tage wurden wir zwar nicht üppig aber gut verpflegt. Die Hütten sind offen, zwei Betten, Dusche/WC und vorallem mit Moskitonetzen. Von den Biestern habe ich zum Glück während den ganzen vier Tagen nicht viel mitgekrieg. Anderen ergings anders. Des einen Freud des anderen Leid. Apropos andere – die Leute waren auch wieder tiptop. Eine Handvoll Holländer, 3 Schweizerinen, ein Ami Pärchen, Iren und ein Franzose welcher in Zürich lebt.
Im ganzen war ich 3 Nächte und 2 ganze Tage im Dschungel. Je ein Tag ging für Hin- und Rückreise drauf. Das Erlebniss des Waldes und der Tiere war wirklich fazinierend und obwohl ich zuerst nicht gehen wollte bereue ich es nicht. Gesehen haben wir vorallem viel Grün aber auch einige Spinnen, Insekten, Vögel, Affen, die Augen eines Krokos, Schlangen und ab und zu ein Frosch. Auch hier wieder – unglaublich wie die Guides die Viecher erkennen obwohl die Tarnung ausgezeichnet ist…
Nach den paar Tagen bin ich aber wieder froh, zurück in der Sierra zu sein. Tockene Kleider zu haben und mich nicht um die Mücken zu kümmern.
Tour Operator: Dracaena – war gute Beratung, Preis ca. 40US$/Tag, die Lodge ist toll und die Guides kompetent. Was will man mehr.









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