Das Reisen hat begonnen. Riobamba war und ist die erste Station. Eine Eisenbahnstadt – und diese Eisenbahn war und ist auch eine der grossen Touristen Attraktionen. Eisenbahnfahren auf dem Dach der Wagen. Interessant. Leider nicht mehr immer möglich. Schade. Darum sind wir, das ist Josh und ich heute auch nicht Eisenbahnfahren gegangen. Denn das kann ich in der Schweiz ja genug. Zum Beispiel ins Wallis. Ist auch immer spannend.
Toll war dafür das alternative (und bei mir eigentlich das favorisierte) Program. Downhill bike vom Chimborozo – oder zumindest vom unteren Refugee – runter ins Tal. Total ca. 5h auf dem Bike. Aber alles der Reihe nach…
Am Abend, nach der Ankunft, gings auf die Suche nach einem Reiseunternehmen – JulioVerne war erste Wahl, im Nahhinein war ich aber froh, hatten sie keinen Platz. Danach zu ProBici. Galo, der Besitzer war unglaublich ausführlich und trotz dem regnerischen Wetter buchten wir den Trip für den nächsten Tag. Um acht am Morgen gings dann los, zuerst Lunch kaufen und dann mit dem Pickup hinauf in Richtung Chimborazo. Nach unzähligen Geschichten, Hintergrundinfos, Wissenswertes und eingen Stops and interessanten Punkten war das untere Refugee erreicht. 4800m. Danach gings ohne Velo und zu Fuss auf 5000m. Dünne Luft. Viel trinken ist angesagt. Zurück zu den Velos und los gings den Berg hinunter. Immer wieder mal ein Stop um Fotos zu schiessen. Im ganzen waren wir dann ca. 5h mit dem Velo unterwegs. Einige Unterbrüche um Sehenswertes zu sehen oder aber Indios welche Geld wollen abzuwimmeln. Am Schluss waren wir beide ziemlich Müde und froh, konnten wir ab dem Bike steigen. Als Sahnehäubchen gabs dann noch einen Dorfstierkampf zu bewundern bevor wir dann wieder “zuhause“ in Riobamba waren.
Heute ist Josh weiter nach Baños und mich ziehts wohl weiter nach Norden, anderen Bergen entgegen…
Hostel: La Estacion, 12 US$ für Zimmer mit Frühstück. Gutes Hotel im Zentrum, neben dem Bahnhof. Sauber.
Tour Operator: ProBici, 35US$ für den Tagestrip + 5 US$ extra für eine erweiterte Route und nochmals 10 US$ Parkeintritt. Und jeder Dollar hat sich gelohnt. Die Tour ist ev. etwas teurer als andere aber sehr persönlich, ausführlich und die Route führt durch tolle Gebiete.







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