Fiesta de Cuenca

3 11 2007

Dieses Wochenende ist hier in Cuenca einiges los. Dia de los Difuntos und die Feier zur Unabängigkeit von Cuenca werden gerade zelebriert. Den Toten wird mit einem Zaubertrunk, der Colada Morada und dem verspeisen von Kindern, den Guaguas, einer Art Gritibänz gedacht. Super süss das Ganze. Also tiptop. Und das Fest zur Unabhängikeit ist ein Erlebniss (Hier etwas Geschichte). Ueberall viele Leute, die Bars voll und die Strassen verstopft. Auf den Plätzen viel Feuerwerk und heute Samstag gabs auch noch eine Militärparade. Seltsame Sache – als Schweizer etwas ziemlich ungewohntes. Bin ehrlich gesagt froh ist dies zuhause keine Tradition. Sureal das ganze. Wobei es schon zum Nachdenken anregt wenn die eine Gruppe von Helden des Krieges von anno 1995 an einem vorbeischreiten. Ecuador und Peru haben sich zuletzt 1995 die Köpfe eingeschlagen… Ist noch nicht allzu lange her. Heute ist Rafael Correa daran das Land zu lenken. Er wurde im Frühjahr 2007 zum Presidenten gewählt und versucht die Korruption auszutreiben. Es bleibt zu hoffen dass er es hinkriegt. In der Region Cuenca sei die Arbeitslosigkeit um die 30% – da gibt es einiges zu tun. Persönlich glaube ich aber, dass sein kokketieren mit Hugo Chavez nicht unbedingt das Richtige ist. Correa war dann auch an der Parade, leider habe ich ihn aber nicht gesehen und eine Rede hielt er auch nicht. Dafür konnte ich nen Blick auf die Miss Cuenca erhaschen. Hübsch und gross ist sie.

p.s. Im Internet läuft gerade im Radio DJ Bobo – nun, ich bin nicht unglücklich gibts im 4 Manos super Röschti aber original schweizer Pop muss mich nicht verfolgen…