Family Affairs

29 10 2007

Dieses Wochenende war ziemmlich relaxed. Freitag verabschieden, dann am Samstag in Cuenca FlipFlops suchen. Und in der ganzen Stadt nicht finden. Oder finden und realisieren dass meine Füsse zu gross sind. Und ich dachte, dass diese unglaublcih bequemen Dinger rund um den Globus an jeder Ecke zu finden sind. Falsch gedacht. Samstag Abend gings dann ins Kino. Einen Katastrophal schlechten Film gesehen. Sogar den Namen habe ich verdrängt. Zu allem Unglück auf English mit spanischen Untertiteln. Konnte den Film also auch nicht mal unter dem Kapitel „Spanischlernen“ abbuchen. Was solls, ein Erlebniss mehr.

Heute wars dafür umso schöner. Ich war mit meiner Famile, also Ana, Sofie und Mateo bei den Eltern am Stadtrand. Ein tolles Anwesen – die Fotos folgen dann in ein paar Tagen wie gewohnt auf Flickr. Eltern und Geschwister waren auch dort und ich habe mich richtig wohlgefüht. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gings weiter mit Kartenspielen und ich habe mich wacker geschlagen. Oder anders gesagt, ich wurde nicht letzter. Nächstes Mal gewinne ich ;-)

Ach ja, wenn jemand mal in Cuenca seine Hochzeit feiern will – auf dem Hof der Familie wird das irgendwann in der Zukunft möglich sein.





Wetter…

27 10 2007

Und schon ist wieder eine Woche hinter mir und ich gewöhne mich schon ganz gut an das Leben da. Das Wetter ist wie im Frühling mit fetten Cumulis, viel Sonne und am Abend ab und zu einem kleineren oder grösseren Gewitter. Die Sonnenbrille brauche ich auf jeden Fall immer mehr und heute gehts noch auf FlipFlop jagd. Daneben kommt so langsam die Lust zum weiterreisen. Die Gedanken sind schon ab und zu beim Cotopaxi oder aber in Ibarra resp. dem Segelfliegen. Es lässt mich also auch in Südamerika nicht los. Zuerst heisst es aber noch zwei Wochen Schule. Und das mit der Reiselust kommt wohl auch daher, dass es jedes Wochenende heisst bekannte Gesichter zu verabschieden und Addressen auszutauschen mit den Worten: ¨Vielleicht sieht man sich ja irgendwo in Südamerika¨. Seltsam und interessant.





Eine Woche…

21 10 2007

Die erste Woche in Cuenca ist auch schon wieder Geschichte. Ich habe einiges erlebt und bin kaum dazu gekommen alles in Worte zu fassen. Darum jetzt ein kleiner Rundgang durch meine Erlebnisse. Während der ganzen Woche hatte ich am Morgen frei und konnte etwas die Stadt anschauen, ein Mueum hier, ein Park dort und ab und zu auch ein mail schreiben. Am Mittag, so um die 1PM gabs dann zuhause das Mitagessen. Immer super gut und super viel. Ich muss richtig schauen dass ich nicht so richtig gemästet werde. An Abend bin ich jeweils mit einer Gruppe von der Schule mitgegangen um irgendwo in der Stadt zu essen. Meersschweinchen hat´s aber dann erst am Freitag abend gegeben – die Bilder sind auf Flickr. Der Geschmack habe ich so ähnlich wie Poulet empfunden. Es war ein Erlebniss aber wird sicher nicht meine Leibspeise. Cuy wird einem übrigens nicht nachgeworfen. Es gibt nur wenige Restaurants die das anbieten. Entwarnung also für alle Meerschweinchenbesitzer.

Was ist sonst noch so gelaufen? Nun, am Mittwoch abend Salsakurs in der Schule und danch weiter in ein Restaurant, was gegessen und ein 5:0 von Brasilien gegen Ecuador mitverfolgt und zu guter letzt in ein Slasaschuppen in Cuenca. Um 2h30AM war dann für mich fertig und ich war froh, konnte ich am nächsten Tag ausschlafen. Am Donnerstag war dann am Abend wieder ein Schulprogram – Kochen. Es gab eine Suppe mit Kartoffeln. Nun ich habe den Melonensaft dazu ehrlich gesagt mehr genossen.

Und dann war dann schon Freitag und das Wochenede vor der Türe. Gestern war ich dann mit Bettina, Martin, Scott und Josh im Parque Nacional Cajas. Auch hier – Fotos auf Flickr. Ein toller Tag, um 07h30 mit dem Taxi los und etwa eine Stunde später auf 3900m losgelaufen. Die frische Luft und die Einsamkeit genossen. Und auf den Körper geachtet wie dieser die Höhe wegsteckt. Der Weg hat uns dann etwas verlassen und wir sind der Nase nach auf einen Gipfel. Bei knapp 4200m haben dann alle gemerkt, dass wir etwas höher oben sind… Nach dem etwas rutschigen Abstieg, der mehr oder weniger markierte Weg war mitlerweile wieder unter unseren Füssen, hat´s dann mit Regnen begonnen. Wir hatten wirklich Schwein, dass wir nicht während des Abstieges begossen wurden. Wäre ungemütlich gewesen. Wir liefen dann noch eine Weile im Regen durch die faszinierende Landschaft und fuhren ziemlich Müde mit dem Bus nach Cuenca zurück.

Jetzt ist also schon Sonntag und morgen gehts mit Woche Zwei weiter. Um meinem Spanisch etwas Schub zu verleihen habe ich nun pro Tag noch je 2 Lektionen Einzellektionen gebucht. Für heute nützt mir das aber noch wenig – bald gehts los zu den Eltern meiner Gastfamilie. Bin gespannt.





Erster Schultag

16 10 2007

Nachdem ich Samstag / Sonntag in Quito die Strassen unsicher gemacht habe, bin ich am Sonntag noch nach Cuenca weitergeflogen. Hier werde ich nun 4 Wochen bleiben und mein Spanisch aufbessern. Ich wohne bei einer Gastfamilie in der Nähe der Schule. Die Mutter Ana-Maria ist ca. 45, Sofia die Tochter 18 und Mateo der Sohn zählt 10 Lenze. Bin gut aufgenommen worden und fühle mich ganz wohl in meinem neuen Zuhause. Gestern hatte ich dann meinen ersten Schultag und wurde am Morgen schon mit Spanisch überflutet. Zuerst einen Test, dann eine Einführung in die Schule und noch nen Stadtrundgang füllten den Morgen. Ach ja, eine Lektion in Südamerikanscher Kultur gabs auch noch. Verstanden habe ich nicht ganz alles aber interessant war zumindest das was ich mitgekriegt habe. Think positive.

Am Nachmittag gings dann richtig los, Grammatik und Konversation. Neben mir ist noch ein Deutscher, ein Österreicher sowie eine Südafrikanerin in meiner Klasse. Daneben wimmelt es in der Schule von Schweizern… Cuenca scheint in Schweizer Hand zu sein.

So,  jetzt darf ich noch ein paar Probleme mit meinem Silvesterurlaub lösen und später ab in die Schule. Am abend gibt´s dann voraussichtlich Meerschweinchen in einem Restaurant. Nimmt mich wunder wie´s schmeckt…





Impressionen von Quito

13 10 2007


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Originally uploaded by buchair

Heute habe ich  den Aequator hinter mir gelassen und das erste mal in meinem Leben Schritte auf der Suedhalbkugel gemacht. Anstrengend sage ich euch. Ev. liegts aber auch daran dass ich gerade auf 2850m in Quito bin. Das Wetter ist aber in etwa gleich wie an anderen Orten – dunkle Wolken am Himmel bedeuten sich mit einem Schirm ausruesten. Und wenn dieser im Hotel ist kriegt man einen fuer 1.5US$. US$ ist bekanntlich die offizielle Waehrung von Ecuador. Habs vorher auch nicht gewusst. Was habe ich sonst noch gemacht? Nun, ich bin langsam am realisieren dass ein anderer Abschnitt angefangen hat. Schlage mich mit dem Spanischen herum und freue mich, dass am Montag die Schule in Cuenca beginnt. Vorallem freue ich mich darauf, dass es dann mit dem Spanisch aufwaerts geht. So hoffe ich doch…

Auf dem Bild ist uebrigens ein café con leche. Eine Tasse warme Milch und dazu auf dem Tisch eine Flasche mit einer nach Kaffee schmeckender Fluessigkeit.





Angekommen

13 10 2007

So, nach einer langen Reise bin ich nun erst einmal in Quito angekommen. Im Flug wurde ich bestens verpflegt und konnte trotz oder gerade weil ich vor dem Flug nicht allzu viel Rotwein in mich hineingekippt habe wunderbar schlafen. Beinahe alles lief reibungslos, ausser dem Hoschi beim Checkin in Zurich, welcher einen Rueckflug sehen wollte. Da ich aber nur ein Oneway Ticket hatte machte er etwas Theater. Zum Gluck hatte ich kurz vor Abreise noch einen Flug fuer die Neujahrszeit gebucht und so endete das Abenteuer nicht schon auf dem Flughafen Zurich.

Langsam realisiere ich auch, dass meine Reise nun begonnen hat. Der Rucksack ist mein vorerst einziger Begleiter, der Dictionaire wird wohl bald etwas mehr abgegriffen sein und der IPod wird mich beim neues Endtecken in Erinnerungen schwelgen lassen. Soweit so gut. Ich brauch mal eine Dusche und dann gehts weiter.

 p.s. Zeitverschiebung ist 7 Stunden…  Nachmittagspause in der Schweiz heisst also Znueni in Quito.





Take Off

11 10 2007

Bei meinen letzten Einträgen war ich mich noch am Entscheiden, ob nun Cuenca oder ein anderer Ort der Startpunkt meiner Südamerikareise ist. Unklar war auch wie lange nun die Reise dauern wird. Auch hatte ich noch einen Job, wohnte in Zürich in meiner nun alten Wohnung.
Nun, die Möbel sind nun bei meinen Eltern eingestellt und ich lebe kurzzeitig in der Mitte von Kartonboxen und alten Erinnerungen bei den Eltern. Interessante, nicht alltägliche Situation. Back to the roots.

Seit Ende September ist auch der alte Job Vergangenheit. Auch dort: Abschied nach einigen Jahren ist nicht immer einfach. Damit ich all die neuen Eindrücke auch gut verpacken kann gab’s als Abschiedsgeschenk einen super Rucksack. Auf meinen Reisefotos wird der sicher hie und da zu sehen sein. Stay tuned. Merci an Elektrobit auch von hier aus.

Meine Reisepläne haben sich, dank der Badenfahrt auch etwas konkretisiert. Zwar bin ich stolzer Besitzer eines One-Way Tickets aber es sieht alles danach aus als wäre meine Rückkehr in die Schweiz ca. mitte März. Bis dahin darf ich nun zuerst mal meinen Rucksack packen und dann freue ich mich auf die ersten vier Wochen Sprachkurs in Cuenca.

So, nun gibt’s aber nicht mehr allzu viel zu sagen – resp. noch so viel zu tun dass ich die Zeit etwas einteilen muss…. Bis bald :-)