2008-03-22 Heimflug von Buenos Aires. Mehr als ein Jahr her und die Nachwirkungen der Reise wirken zum Glück immer noch. Die Lust auf neues, entdecken, neugierig sein, die ungewissheit des nächsten Ortes. Das Konstante Pendeln zwischen der melancholie des Abschieds und der Neugier des nächsten Ortes. Das ist geblieben. Und bis vor kurzem noch etwas. Eine Büchse Rasierschaum. Habe ich mich doch genervt in Quito zuerst, kurz nach der Ankunft, die kleine Büchse Schaum aus der Schweiz machte sich beim ersten Rasieren selbständig. 2800 Meter zeigten Wirkung. Pssst… Spritz udn weg. Ich ab dann mit mehr Bart. Aber nicht für lange. In Cuenca wurde ich kurze Zeit später fündig. Extra grosse Flasche. Colgate Regular Shave Cream, 33% mehr Inhalt. 3 US$. Dabei wollte ich lieber weniger Inhalt. Oder eine Tube. Hauptsache klein für den Rucksack. Zufrieden sein ist so eine Sache. Die Flasche war aber gekauft. Somit ständiger Begleiter. Immer im unteren Fach des Rucksackes. Sauber verstaut. Im Plastiksack. Auch interessant – Reisen und Rucksackorganisation. Spielt sich schnell ein, welcher Plastiksack welcher Inhalt hat. Praktisch. Ich bin da ziemlich organisiert. Und im kleinen schwarzen der nicht teure treue Begleiter. Orange. Und nun ist auch dieses Stück Erinnerung fertig. Ziemlich genau ein Jahr nach der Heimkehr. Ein Kreis schliesst sich. Und hätte ich Gedacht, dass mich diese Büchse, die mich genervt hat so lange begleitet. Der Kauf wäre wohl ein super Emotionales Erlebniss geworden
Ein Jahr her. Leer.
25 03 2009Kommentare : Kommentar schreiben »
Kategorien : Uncategorized
Wissen ist Macht?
31 01 2009Olten. Neblig. Einladend zur Durchfahrt wie meist. Dochvor kurzem hatte ich hier einen Grund den Zug zu verlassen. Das Seminar „Wissensmanagement in der Industrie“. Es war ein interessanter Tag mit einigen anregenden Gedanken. Ziele des Wissensmanagements sind vorallem Innovation, vorhandenes Wissen wiederverwenden – also die Effizienz steigern, Wissen gezielt aufbauen, etc.
Das steht auch im Internet – spannender war für mich ein paar Anregungen:
Wissen kann dann wachsen wenn es geteilt wird. Offen und verfügbar. Nur in der Ausbildung wird eingetrichtert: Die, die mehr Wissen kommen weiter. Motivation zum Wissen horten und nicht teilen. Kontraproduktiv. Denkmuster müssen geändert werden.
Positives Gegenbeispiel: Open Source. Software ist für mich oft ein gutes Beispiel – Ich bin überzeugt: Prinzipien der Agilen Entwicklungsmethoden können auch bei vielen anderen Problemstellungen angewendet werden.
Lernen erfordert Neugier. Erscheint logisch. Und beim lernen wird Wissen angeignet. Auch klar. Nun – Ist das Wissen einmal erarbeitet, wird die Neugier kleiner – man weiss ja schon alles. Und somit ist die Neugier weg. Willkommen in der Stagnation. Darum ist aktives „entlernen“ eine Grundvoraussetzung zum sich weiterentwickeln. Betretene Pfade hinterfragen und neues wagen. Interessant.
Und noch ein Spruch der gefallen ist: „Von oben gesehen ist jede Hierarchie flach!„. Das hat was an sich…
Links:
English: http://en.wikipedia.org/wiki/Knowledge_management
Deutsch: http://de.wikipedia.org/wiki/Knowledge_Management
Agile Manifesto: http://agilemanifesto.org/principles.html
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: Business, knowledge, Thoughts, wissen, wissensmanagement
Kategorien : Business, Thoughts
Warm, Kalt und Zurück
18 01 2009Zurück in der Kälte. Brig. Schweiz. Um die 0 Grad. Schnee. Und im Kopf geistert das Echo der Zeitungen von Saigon nach: Kalter Januar in Saigon mit Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Und wieder einmal – alles ist eine Frage des Standpunktes und der Gewohnheiten. Auch das Essen. Ich freue mich aufs selber Kochen, wissen was sich in den Menues versteckt. „Meiner“ Beurteilung und Sichtweise von schmackhaft und scheusslich. Asien hat’s in sich. Isst anders und faszinierend. Leute, Leben überall. Pulsierend. Kaum Zeit zum pausieren. Viel Lärm. Motos zum abwinken. Hupen. Abgase. Gerüche. Farben. Eindrücke am Laufmeter. Das macht den Unterschied beim Reisen. Die Zeit zum abschalten und verarbeiten muss erarbeitet werden. Was waren nun die Höhepunkte? Die paar Wochen waren eindrücklich und spannend. Was ist aus dem Rauschen herausgestochen? Die Erlebnisse die wie Leuchttürme den Weg in den Erinnerungen weisen? Bin gespannt was sich herauskristallisiert.
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: "south-east-asia", cambodia, thailand, Travel, vietnam
Kategorien : Uncategorized
Fragen die die Strasse schrieb
13 01 2009Can Tho ist nicht mehr unbekannt. Nach ein paar Tagen ist die Zeit des neugierigen Schauens etwas vorbei und die Gedanken sind wieder frei fuer neue Fragen. Fragen der Strasse. Des Randsteines. Bis wann darf ein Kind ungestoert in den Strassengraben seine Blase entleeren? Ist die Altersgrenze je nach Kontinent verschieden? Suedamerika und Asien scheinen zwar ganz aehnlichen Mustern zu folgen. Europa eignet sich ja weniger fuer Feldstudien. Eine Frage der Gene? Oder einfach der Logik das sobald die oder der Kleine sein Geschaeft bis zum naechsten WC verklemmen kann ists fertig lustig?
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: fragen, Travel, vietnam
Kategorien : Uncategorized
Reisefluss
11 01 2009Die Reise ging weiter und nun ist schon Vietnam auf der Speisekarte. Mehr Suppen. Das Land hier im Mekong Delta fest in der Hand des Flusses. Rundum das meiste Flach und mit Reisfeldern in den schoensten Gruentoenen. Praechtig. Von Phnom Penh gings per Boot nach Chao Doc, Toefflifahren, ausspannen, Markt geniessen, weiter nach Vinh Long und nun an der zweitletzten Station in Can Tho.
Nach Kambodscha ist Vietnam ein rechter Gegensatz. Mehr Mofas, besser beleuchtete Strassen. Aber vorallem mehr Handel. Mehr Markt. Mehr Staende. Und ueberall Fahnen mit dem gelben Stern auf rotem Grund. Willkommen in der Sozialistische Republik Vietnam.
Beim – nach Lonely Planet – staatlichen Buero Cuu Long Tourist haben wir dann ne Tour zum Besuchen der Mekong Inseln gebucht. Will ja eigentlich nicht allzu negativ schreiben. Aber da lohnt es sich. Vielleicht findet ja mal jemand den Blog und will auch auf die Inselen. Meine Erfahrung: zu teuer und was dann geboten wird ist einfach ein Durchschleussen. Die Familienatmosphaer die versprochen wird war auf jeden Fall nicht vorhanden. Vorhanden war dann mehr Durchfall. Dies nicht von der Homestay Kueche sondern von sonst einem Essen davor. Aber es hat dann den Touch Abenteuer bei einer naechtlichen Bootsfahrt gegeben. Bei Vollmond auf dem Mekong auf dem Weg zurueck. Evakuation. Eine auch nicht alltaegliche Erfahrung. Nur der Genuss ist noch nicht da wenn die Freundin mit Fieber am leiden ist. Anyway, nun gehts schon besser trotz den nicht genommenen Medis des Militaerhospitals von Can Tho. Auch eine Geschichte zum Erzaehlen. Aber nicht heute. Einige Beutel Pillen gabs. Als das Glas Wasser organisiert wurde hiess es herauswinden und ab ins Hotel. Lieber leer schlucken. Uff. Jetzt gehts schon besser.
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: can tho, cuu long, Travel, vietnam, vinh long
Kategorien : Uncategorized
Impressionen
7 01 2009Kambodscha – was fuer ein Land. Voller Gegensaetze. Auf der einen Seite die Armut und auf der anderen Seite eine Dichte von SUV’s der Klasse Lexus, Hummer oder anderen, die kaum zu uebertreffen ist. Das Land hat eigentlich alles. Den Touristenmagnet Ankor Wat der an Einmaligkeit kaum zu uebertreffen ist, eine wunderbare Natur und fruchtbaren Boden.
Dennoch steckt Kambodscha an vielen Ecken und Enden im Sumpf. Das Geld wird wohl in den Taschen der Volksparteikader verschwinden. Der Rang 166 (von 180) auf dem Korruptionsindex ist sicher nicht unverdient. Schade. Hilfe leisten bietet sich da an und so tummeln sich die NGO’s im Land. Stimmen behaupten dass sich so auch eine Kultur entwickelt in der die Kambodschaner keinen Anreiz verspuehren Probleme selbst zu loesen denn die NGO’s sind schnell zur Stelle. Ein Land am Tropf des schlechten Gewissens. Das wiederum haben die Kader hier anscheinend nicht. Die Beteiligten des blutgetraengkten Kapitels Khmer Rouge sind immer noch eifrig am Regieren und es wird wohl einige Zeit dauern bis die Geschichte aufgearbeitet ist. Zurzeit ist verdraengen angesagt – anscheinend wird in den offiziellen Schulbuechern das Kapitel dieses Voelkermorders schlicht nicht erwaehnt. Eigentlich kein Wunder denn die, welche die Schlubuecher vorgeben, haben wohl selbst Dreck am Stecken.
Dabei – wie gesagt – ist’s ein wunderbares Land – wir waren gerade fuer ein paar Tage in der Rainbow Lodge, nahe Koh Kong am entspannen. Urwaldtrekking, Uebernachten im Dschungel oder einfach rumliegen. Wunderbar und der Ort zu 100% zu empfehlen. Die Atmosphaere und der Ort sind tiptop und Janet, die Besitzerin ist auch ne tolle Koechin. Rundum zufrieden also.
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: cambodia, kambodscha, koh-kong, rainbowlodge, Travel
Kategorien : Uncategorized
Relationen
1 01 2009Discobrand in Bangkok und die Relationen sind ploetzlich ganz anders. Vor einer Woche waren wir ja auch noch dort. Nun ist auch dies kein unbekanntes Pflaster mehr. Der Eindruck der Touristen und Partymeute. Dem Gefuehl der Stadt, der Atmosphaere und schon ist eine solchen Schlagzeile nicht nur eine unter vielen. Der Blickwinkel aendert.
In der Zwischenzeit ist nun auch Siem Reap in Kambodscha nicht mehr unbekannt. Toll ist’s gewesen und die Abreise etwas mit Melancholie getraenkt. Aber auch gut. Genug Tempel. Genug Bettler. Das Training von der Weihnachtzeit vor einem Jahr in La Paz wirkt nach. Ignorieren ist auch hier das Rezept. Schade, dass Kinder dermassen zu Bettlern herangezogen werden. Penetrant. Und fuehrt dazu, dass auch die, die keinen anderen Ausweg haben, auch nichts kriegen.
Und eine neue Welt baut sich gerade jetzt wieder auf. Phnom Penh. Ich bin gespannt was uns hier erwartet.
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: "south-east-asia", cambodia, siem reap, Travel
Kategorien : Uncategorized
Grenzen
29 12 2008Surin stinkte mir gewaltig. Ein kleines Reisetief das sich da angebahnt hatte. Die Stadt und meine Stimmung fanden sich einfach nicht. Jedes Aufmuntern von Martina oder andere positive Erlebnisse halfen nichts. Auch die Aussicht auf einen Grenzuebertritt am naechsten Tag nach Kambotscha drueckte mein Stimmungspendel nicht in den positiven Bereich. Darueber schlafen ist da das beste Rezept.
Und siehe da, um 5 am Morgen sieht die Welt anders aus. Und mit dem Aufwachen des Tages kam auch meine Laune wieder. Der Stimmungsmoloch im Ruecken, interessantes am Wegrand und das Unbekannte vor einem waren wohl das richtige Rezept. Die Grenze Chong Jom/O Smach von Thailand nach Kambotscha war dann auch nicht so Schlimm wie in anderen Blogs gepriesen. Ok, wir waren die einzigen Touristen und an der Grenze hatte der selbsternannte Tourguide das einzige Taxi an der Leine. Volkswirschaftslehre in Reinkultur, Monopol nennt sich das, aber der Preis und der Service waren ok. Die Fahrt auch. Nach 3 1/2 holprigen Stunden standen wir in Siem Reap. Die Taxifahrt kostete umgrechnet 60US$. Das Jahreseinkommen pro Kopf in Kambotscha ca. 300 US$. Der Blick aus dem Taxifenster war der Film zu diesen Zahlen. Das Geschuettel der Holperpiste der Soundtrack. Eindruecklich.
Kommentare : 1 Kommentar »
Schlagworte: "south-east-asia", cambodia, thailand, Travel
Kategorien : Uncategorized
Wilde Tiere und Landschaften
29 12 2008Nach Bankok hat gabs eine Auszeit im Wald. Cloud Forest. Kao Yai Nationalpark. Und es gab Schlangen, Affen, Voegel und Elefanten. Nur diese haben wir nicht gesehen. Aber die Tour war auch ohne die grauen Tiere bemerkenswert. Bemerkenswert war auch die Busfahrt am Tag danach. Destination Surin im Osten des Landes. Und dieses Ziel hatten andere auch. Der Bus war voll und pro Person die ausstieg stiegen zwei ein. Die Landschaft die an den geschlossenen Vorhaengen vorbeizog war interessant. Zumindest das was sich durch die Zwischenraeume erahnen liess. Die Vorhaenge waren uebrigens gruen. Im Gegensatz zu den Reisfeldern welche zurzeit meist braun sind. Die vereinzelt gruenen Felder lassen erahnen wie wunderbar die Landschaft aussieht wenn alles in saftigem gruen ersrahlt.
Kommentare : 2 Kommentare »
Schlagworte: "south-east-asia", thailand, Travel
Kategorien : Uncategorized
One night in Bangkok
25 12 2008Bankok, was fuer eine Stadt. Laut, stickig, heiss und voller Eindruecke. Das Tourismus Ghetto Kaosan im Stadtzentrum irgendwie zum abloeschen. Zuviele Party Anaimals. Zuviele Touristen. Zuviel Ballerman mit Asia Touch. Daher war ich nun heute im Spital. Also nicht darum. Aber aus nem anderen Grund. Ein Haar. Eingewachsen. Und das Spital war mehr Luxushotel als etwas anderes. Die Lobby riesig. Die Hirslanden Gruppe waere neidisch. Ok, ist wohl eines der besten Spitaeler in Bangkok aber dennoch. Ich habe alles erwartet. Nun kein McDonalds, kein Starbucks und auch kein Buchladen in der Lobby. Gezaubert wird aber auch hier nicht. Mein Haar ist nicht so dramatisch und Antibiotika habe ich nun fuer 10 Tage. Kann ich halt heute nur mit Wasser zur Weihnacht anstossen.
Der Ausflug war also lohnenswert. Viele Eindruecke und auf dem Rueckweg durch die Quartiere ein Bangkok das mir viel mehr gefaellt. Kaum Touristen dafuer viele spannende und faszinierende Eindruecke.
Kommentare : Kommentar schreiben »
Schlagworte: "south-east-asia", bangkok, hospital, Travel
Kategorien : Uncategorized







Neueste Kommentare